Seit 1995 schwer im Geschäft.

 Aus der Gründeridee von HEInrich Brömmelhues und MATthias Dücker ist ein Unternehmen gewachsen, das an drei Standorten mit mehr als 80 Mitarbeitern exakt eines geworden ist:  Eine Heimat für durchdachte Lösungen in Metall. 

Ein Blick zurück zeigt, wo die Wurzeln sind. Für alle, die es etwas genauer wissen möchten, führt eine kurze Chronologie mit den wichtigsten Meilensteinen durch die Zeit.

1995

Heinrich Brömmelhues und Matthias Dücker gründen gemeinsam als geschäftsführende Gesellschafter die HeiMat. Anfängliche Schwerpunkte gab es im Bereich Baugruppenfertigung für die Landmaschinen- und Fahrzeugbauindustrie.

1996

Der Ladenbau wird neues Geschäftsfeld. Kontinuierlich werden Elemente aus Stahl gefertigt, die die neue Sparte zum eigenständigen Produktbereich werden lassen.

1997

Das erste CAD-System wird eingeführt. In der Fertigung nehmen Laser- / Kantteile einen immer größer werdenden Stellenwert ein; Die ersten eigenen Konstruktionen im Bereich Wägetechnik und Verpackungstechnik wie auch die Mitentwicklung eines Shopkonzeptes in Zusammenarbeit mit unserem Kunden lassen den Part der Planung stetig größer werden.

1998

Bauliche Maßnahmen an der Fassade aber auch hinter den Mauern zeigen, dass es voran geht. Eine Neuverkleidung der Produktionshalle; erster Umbau des Verwaltungsbereiches; Neubau einer Produktionshalle an die bestehenden Räumlichkeiten demonstrieren Wachstum. Wichtiger ist aber der praktikable Effekt. Sämtliche Prozesse greifen räumlich optimal ineinander.

2000

Wir wollen nicht die Schönsten, sehr wohl aber die Besten sein. Modernste Fertigungstechniken stehen daher ganz oben. Die Eine neue Gesenkbiegepresse sowie die Anschaffung einer Bystronic-Laseranlage verbunden mit einer zusätzlichen Hallenerweiterung zur Einrichtung eines eigenen Fertigungsbereiches für Edelstähle sind die wichtigsten Reinvestitionen.

2003

Die beste Technik nützt wenig, wenn sie nicht korrekt bedient wird. Darum setzen wir kontinuierlich auf betriebliche Fortbildung und Qualifizierung. Die Einführung des großen Eignungsnachweises für Stahl und Edelstahl nach DIN 18800 Klasse E mit Zusatz nach DIN 15018; Zertifizierung nach DIN EN ISO 3834-2 (alte DIN 792-2); Einrichtung eines eigenen Fertigungsbereiches für Aluminium verbunden mit dem Ablegen verschiedenster Verfahrensprüfungen im Bereich Aluminium dokumentieren dieses.

2004

Der neue Geschäftszweig ist die Umwelttechnik. Erstes Projekt ist die Entwicklung einer Rahmenkonstruktion für Blockheizkraftwerke (BHKW´s) für Biogasanlagen. Für Großserien aus dem Geschäftsbereich "Ladenbau" wird eine Kooperationsvereinbarung mit einem Partnerunternehmen in Tschechien geschlossen. Der Bereich "Nachwuchs" bekommt den Stellenwert, welcher ihm gebührt: Ein eigener Fertigungsbereich sowie ein nur für die Auszubildenden zuständiger Ausbilder wird eingestellt.

2005

Computergesteuerte Prozesse sind in der Metallverarbeitung längst bekannt. Neu sind jedoch die Möglichkeiten. Mit der  Einführung der neuesten 3-D CAD/CAM-Technologie eröffnen sich im Laser- und Kanttechnischen Bereich auf Basis von „Solid-Works“ und der Maschinentechnologie von „AMADA“ neue Fertigungswege. Rechtzeitig wird auch die neue Halle für die Zwischenlagerung von Fertig- und Halbfertigteilen fertig.

2006

Auch im kaufmännischen Bereich ändert sich einiges fundamental. Die Einführung eines neuen ERP-Systems sorgt für neue Strukturen. Auch im Bereich der inneren Organisation. Da immer mehr planerische Anfragen kommen, ist die Erweiterung der Konstruktionsabteilung logische Konsequenz.

2008

Die Herstellerqualifikation DIN 18800-7 Klasse E wird erweitert. Verfahrensprüfungen für die Werkstoffgruppen S690QL und S700MC aus dem Bereich hochfester Feinkornbaustähle werden abgelegt. Die Einführung der höchsten Herstellerqualifikation für das Schweißen von Aluminium nach DIN 4113 Klasse C mit unterschiedlichsten Verfahrensprüfungen wird abschlossen. Einhergehend mit einer erneuten Vergrößerung der Produktionsfläche um 1000 m² erfolgt die Reinvestition in eine neue hochmoderne CO2-Laseranlage (6KW, Blechformat 2000 x 4000 mm) Fabrikat Bystronic.

2009

Der Bereich Biogastechnologie wird nach DIN EN ISO 3834-2 (alte DIN 729-2) zertifiziert. Die Investition in das vollautomatische Blechwechselsystem „ByTrans“ erhöht die Produktivität im Bereich Lasertechnologie um die Möglichkeit der mannarmen bis mannlosen Fertigung.

2010

Die Herstellerqualifikation DIN 18800-7 Klasse E wird erweitert. Verfahrensprüfungen für diverse Werkstoffgruppen aus dem Bereich der Chromnickelstähle werden abgelegt. Eine erneute Erhöhung der Produktions- und Montagekapazitäten mit zusätzlicher Krananlage um 1300 m² werden durchgeführt. Büroräume sowie ein neuer Konferenzraum für Präsentationen und Besprechungen werden geschaffen. Um die Mitarbeiter/innen auf den Weg des Wachstums in den nächsten Jahren mitzunehmen, werden erste Modelle der Mitarbeiterbeteiligung zusammen mit dem Unternehmensberater Dr. Stefan Borchert (www.DBUC.de) konzipiert.

2011

Der Wachstumsmarkt der erneuerbaren Energien und die gute konjunkturelle Entwicklung im Maschinen- und Anlagenbau bescheren auch der HeiMat GmbH einen Expansionsschub: So erhalten in der Produktion etwa 30 neue Mitarbeiter eine Festanstellung, eine dritte Produktionshalle am Schützenweg ("Werk 3") mit Fließfertigung für BHKW´s aufgebaut und das Mitarbeiterbeteiligungsmodell zur Einführung am Jahresende verabschiedet. Durch die wachsenden Anforderungen an die gesamte HeiMat GmbH wird mit der Erarbeitung einer adäquaten Aufbau- und Prozessorganisation in Zusammenarbeit mit dem Unternehmensberater Dr. Stefan Borchert begonnen. 

2012

Das Wachstum der letzten Jahre findet eine Konsolidierungsphase. An inzwischen drei Standorten arbeiten 85 Mitarbeiter, davon 15 Auszubildende auf 9500 m² Produktionsfläche. Zur Optimierung der innerbetrieblichen Prozesse wurden neue Strukturen geschaffen und das neue PPS-System eingeführt, dass mit dem ERP-System gekoppelt ist. Da unsere Mitarbeiter unser Kapital sind, wurde auch in den Bereich Qualifizierung und Weiterbildung stark investiert. Fortan bietet HeiMat die Druckprüfung nach DIN HPO.

2013

Die konstruktive Planung nimmt weiter zu. Immer mehr unserer Kunden erkennen die Vorteile der 3D CAD/CAM-Planung und betrauen uns mit technischen Konstruktionen. In der Serienfertigung werden intelligente Baukastenkonzepte weiter forciert, so dass die Fertigung von Varianten schnell und kostengünstig angefasst werden kann. HeiMat bringt sein Know-how in Produktinnovationen ein. Schallreduzierende Umhausungen, die ohne Schweißpunkte komplett aus Abkantteilen gefertigt werden, markieren eindrucksvoll den Stand der Fertigungstechnik.

2015

„Dicke Träger - ruhige Nächte“, das war einmal. Die Verarbeitung von hochfesten Aluminium- und Stahllegierungen erlaubt, Baugruppen aus sehr geringen Blechstärken zu fertigen, ohne die gewünschten Eigenschaften zu verlieren. Durch die eigens hierfür neu entwickelte Längsschweißanlage, welche wahlweise mit einem, oder zwei Schweißbrennern ausgestattet werden kann, fertigen wir wirtschaftlich und in gleichbleibend guter Qualität ein- und zweischalige Profile. Mit der Einführung eines Programms für die Festigkeitsberechnung (FEM) komplexer Baugruppen, sowie die Weiterbildung einzelner Mitarbeiter zu CE-Koordinatoren runden wir unsere Konstruktionsdienstleistungen ab.

Wer still steht, hat bekanntlich aufgehört, noch besser zu werden. HeiMat wird der wachsenden Rolle als Problemlöser in konstruktiven Anforderungen und Werkstofffragen weiterhin Rechnung tragen. Für namhafte Hersteller ist man heute bereits Systemlieferant und bietet beispielsweise komplexe Aggregate, die in Serie gefertigt werden können.